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Einführung

Fairtrade-Towns fördern gezielt den Fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den Fairen Handel vor Ort stark machen. In über 24 Ländern gibt es bereits Fairtrade-Towns. Über 1.500 Fairtrade-Towns sind es weltweit, darunter zum Beispiel London, Brüssel, Rom, San Francisco und Kopenhagen. Seit Januar 2009 können sich nun auch Kommunen in Deutschland bei der Siegelorganisation Fairtrade Deutschland um den Titel Fairtrade-Stadt, Fairtrade-Kreis oder Fairtrade-Gemeinde bewerben. Knapp 300 Fairtrade-Towns gibt es in Deutschland, darunter Hamburg, Leipzig, Nordhausen oder der Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Ständig bewerben sich neue Kommunen.  [zum Seitenanfang]

Kriterien

Die Rostocker Bürgerschaft hat am 7. September 2011 beschlossen, dass auch Rostock sich um diesen begehrten Titel bewerben soll. Im September 2012 wurde Rostock zum ersten Mal der Titel "Fairtrade-Stadt Rostock" verliehen.

Fünf Kriterien der Kampagne Fairtrade-Towns mussten dafür erfüllt werden:

  1. Es liegt ein Beschluss der Kommune vor, dass bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates sowie im Bürgermeisterbüro Fairtrade-Kaffee sowie ein weiteres Produkt aus Fairem Handel verwendet wird. Es wird die Entscheidung getroffen, als Stadt den Titel Fairtrade-Stadt anzustreben. 
  2. Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt die Aktivitäten vor Ort koordiniert.
  3. In den lokalen Einzelhandelsgeschäften werden gesiegelte Produkte aus Fairem Handel angeboten und in Cafés und Restaurants werden Fairtrade-Produkte ausgeschenkt.
  4. In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fairtrade-Produkte verwendet und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt.
  5. Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt

Hier kann die Beschlussvorlage eingesehen werden.

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Rostock als Fairtrade-Stadt

Alle Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne werden in Rostock mehr als erfüllt.

Über 80 Geschäfte und über 40 gastronomische Betriebe bieten Produkte aus Fairem Handel. Die Universität ist unter anderem über ihre Mensen aktiv und wurde am 20.09.2014 zur "Fairtrade-University" ausgezeichnet. Vereine und Bildungsräger sensibilisieren insbesondere Schüler_innen und Lehrer_innen für das Thema. Kirchengemeinsen setzen auf unterschiedliche Art und Weise Zeichen. Regelmäßig berichten lokale Medien über Aktionen und Projekte der Fairtrade-Stadt.

Rezertifizierung

Vor dem Hintergrund dieses umfassenden Engagements wurde Rostock dann auch am 20.09.2014 zum zweiten Mal der Titel "Fairtrade-Stadt Rostock" verliehen. Diesmal darf sie ihn für vier Jahre tragen.


Es geht jedoch nicht darum den Status Quo zu halten und dabei weiter "Fairtrade-Stadt" zu sein. Das wäre für eine lebendige Stadt wie Rostock auch zu wenig. Im Projekt sehen wir den Titel als stetigen Anreiz wirkliche Veränderungen anzustreben, um den Fairen Handel in Rostock weiter in das Bewusstsein breiter Bevölkerungsschichten zu holen. Eine Fairtrade-Stadt zu sein, ist ein Prozess, in dem es heißt, stetige Verbesserungen zu erreichen, neue Ideen umzusetzen und den Absatz fair gehandelter Produkte kontinuierlich zu steigern.  [zum Seitenanfang]

Umsetzung
Bei der Umsetzung der Ideen sind wir auf die Unterstützung der Politik, der Wirtschaft und engagierter Einzelpersonen als Kooperationspartner angewiesen. Die eingerichtete Steuerungsgruppe (s. Kriterium 2) ist eine wichtige Institution, um auf bestehende Kontakte zurückzugreifen. Mitglieder der Steuerungsgruppe sind VertreterInnen von Stadtverwaltung, Zivilgesellschaft, Universität, Bildungsträgern und der Kirche. 
Warum sollte ich als Händler_in oder Gastronom_in an der Kampagne teilnehmen?
Neben dem guten Gefühl, dass diejenigen, die die Rohstoffe für Ihre kulinarischen Genüsse herstellen, eine solide Lebensgrundlage geboten bekommen, bringt die Umstellung auf Fairtrade-Produkte auch wirtschaftliche Vorteile mit sich:

  1. Sie sprechen eine Zielgruppe an, die Wert auf bewussten Konsum legt. Ein großer Teil dieser potentiellen Kundschaft bringt eine überdurchschnittliche Kaufkraft mit sich.
  2. Über die Fairtrade-Towns-Kampagne profitieren Sie von der kostenlosen PR, die das Projekt mit sich bringt:
    1. Ihr Unternehmen wird auf einer Unterseite von www.rostock.de in einer interaktiven Fairtrade-Karte gekennzeichnet.
    2. Alle Fairtrade-Verkaufsstellen finden Eingang in einen kostenlosen Einkaufsführer.
    3. Sie können einen erheblichen Imagegewinn erzielen, wenn Sie fair gehandelte Produkte ins Sortiment nehmen und damit zeigen, dass Ihnen die Herkunft ihrer Produkte wichtig ist.  [zum Seitenanfang]

Rostock ist Hauptstadt des Fairen Handels

Im September 2013 gewann die Hansestadt Rostock den bundesweiten Wettbewerb "Hauptstadt des Fairen Handels".  Nähere Informationen zum Wettbewerb finden Sie auf der Seite der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt

Das Engagement in unserer Stadt von einer Jury als herausragend eingestuft - Begründung war unter anderem, das hier in kurzer Zeit und mit relativ wenig Menschen sehr viel passiert ist. Die Freude war groß!

Dieser Titel wird 2015 weitervergeben. Bis dahin haben wir die Gelegenheit diese zusätzliche Aufmerksamkeit und Motivation zu nutzen um die "Fairtrade-Stadt Rostock" noch weiter voran zu bringen und mehr Akteur_innen zu gewinnen.

Mit dem Preisgeld von 30.000€ werden seit Januar 2014 Projekte der "Fairtrade-Stadt Rostock" und die Koordinationsstelle des Projektes finanziert. Alle aktuellen Infos erhalten Sie auf der Startseite und auf www.facebook.com/FairtradeStadtRostock

Alle Interessierten und potentiellen Unterstützer_innen heißen wir gerne willkommen! Alle können sich einbringen - gerne suchen wir mit Ihnen die passende Form. Gemeinsam machen wir die "Fairtrade-Stadt Rostock" immer lebendiger. Anregungen und Kritik können Sie gerne an fairtrade@rostock.de senden. Ihre Ansprechpartnerin ist Sara Kokemüller.

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Die Steuerungsgruppe

Mitglieder:

  • Dagmar Koziolek (Umweltamt Rostock)
  • Ulrich Kunze (Pressestelle der Hansestadt Rostock)
  • Dr. Hinrich Lembcke (Amt für Stadtentwicklung)
  • Gerd Vogt (Evangelische Kirche)
  • Verena Sanftleben (Stadtmarketing der Hansestadt Rostock)
  • Jessica Weiß (Ökohaus Rostock e.V.)
  • Alexis Schwartz (Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e.V.)
  • Andrea Kiep (Fair-Handels-Beratung MV) 
  • Peter Volkmann (IHK)
  • Dr. Peter Magdanz (City-Manager)
  • Juri Hanimann (Unternehmerverband Rostock)

 Projektkoordination:

- Sara Kokemüller (Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V)

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